Grundsätzlich nehmen Adserver uns Programmierern eine Unmenge an Arbeit ab: die Pflege von GeoIP-Datenbanken, implementieren von Filteralgorithmen und neue Funktionen die im Onlinemarketing aktuelle kursieren werden meist von den vielen Anbietern wie OpenX oder DoubleClick von Google umgesetzt und bedürfen keiner weiteren Arbeit.
Damit Applikationen mit den mächtigen Systemen kommunizieren können bieten diese immer eine API. An dieser Stelle möchte ich näher auf meine Erfahrungen mit der DFP-API eingehen.
Zunächst positiv hinsichtlich Nutzbarkeit und Entwicklugnszeit ist anzurechnen, dass Google für die gängigen Programmiersprachen einen Client anbietet, welcher ohne großen Aufwand direkt eingesetzt werden kann und die Applikation somit gewappnet ist für die API. Hinsichtlich des PHP-API-Clients ist anzumerken, dass die Klassen über kein Prefix verfügen, somit kann es unter Umständen zu Namenskonflikten kommen. Auch ist das von Google bereitgestellte Webinterface und die Sandbox-Übersicht für Programmierer bzw. Benutzer sehr schnell, einfach und intuitiv verwendbar.
Ein kleiner Kritikpunkt ist es, dass von Anlegen einer Order bis hin zur Auslieferung und dem zählen der Impressions bzw. Clicks bis zu 30 Minuten vergehen, sprich direkt eine Order anlegen und Starten geht in diesem Falle nicht. Dieses Problem besteht folglich auch in der API, sie liefert zwar sofort korrekte Daten, jedoch dauert der Überganz einer Order von “Bereit” auf “Ausliefernd”. Das stellt gemäß den Anforderungen der Benutzer oft vor Probleme in der Programmierung.
Zusammenfassend jedoch verfügt DFP über eine klar strukturierte und detailliert dokumentierte Schnittstelle. Der größte Kritikpunkt bei DoubleClick besteht darin, dass in meiner vier Monatigen Zeit, in der ich Erfahrungen sammeln durfte, drei mal der Support kontaktiert werden musste, da sich plötzlich ein nicht vorhersehbares verhalten, in Form von Fehlermeldungen, aufzeigte. Diese Fehler wurden bestätigt und innerhalb von 2 Tagen auch behoben, jedoch war mit der API in dieser Zeit stellenweise kein Arbeiten möglich.
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